Jan/09

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Lance Armstrong: “Ich will Ironman werden”

Was mussten meine müden Augen heute morgen lesen? Ja, Lance Armstrong will Ironman werden.  Dies berichtet das Magazin Triathlon. Ich denke, dass er in dieser Sportart gar nicht mal so schlecht ist. Marathon in 2:46:43 in New York und Fahrrad fahren kann er so oder so schon :lol:

Den ausführlichen Bericht gibts hier : (Quelle: www.tri-mag.de)

Ein paar Videos hätten gereicht, dann sei er überzeugt gewesen: Der siebenfache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong hat angekündigt, auf jeden Fall einen Ironman machen zu wollen. Doch bloßes Finishen ist dem umstrittenen Radprofi zu wenig.

Nach seinem Comeback in den Radsport hat der siebenfache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong nun bestätigt, unbedingt einen Ironman-Triathlon finishen zu wollen. In einem Interview mit dem Internet-Magazins Outside.online erklärte der Texaner, Triathlon-Videos hätten dazu den Ausschlag gegeben: “Vor einem Jahr habe ich ein paar der Ironman-DVDs gesehen. Ich wollte wissen, woher dieser ganze Mythos kommt. Und ich muss sagen, dass mich das sehr motiviert hat.”

Zurück zu den Anfängen

Es wäre nicht der erste Ausflug des US-Amerikaners in die Welt des Triathlons. Armstrong hatte seine sportliche Laufbahn im Alter von 13 Jahren als Triathlet begonnen, ehe er vier Jahre später zum Radsport wechselte. Nach seinem Rücktritt 2005 bewies der erfolgreichste Radprofi aller Zeiten, dass er auch als Läufer nicht untalentiert ist: Ende 2006 finishte Armstrong seinen ersten Marathon in New York zunächst noch in durchschnittlichen 2:59:36 Stunden. Doch nur ein Jahr später verbesserte er an gleicher Stelle seine Bestzeit um fast 15 Minuten auf 2:46:43 Stunden.

Selbst die Auftaktdisziplin Schwimmen scheint dem 37-jährigen Armstrong keine Angst einzuflößen. Während andere Radprofis wie Udo Bölts, Ralf Aldag oder Kai Hundertmarck bei ihren Ironman-Ausflügen auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke eher ums Überleben kämpften und im Feld der Altersklassenathleten nicht weiter auffielen, gibt sich sich Lance Armstrong  – als jugendlicher Triathlet gehörte er stets zu den besten Schwimmern im Feld – betont selbstsicher: “In den letzten drei Jahren bin ich mehr geschwommen als zuvor.”

Motivation durch Angst

Mit Ende dreißig will Armstrong zum Triathlon zurückkehren. Dass es ihm dabei allerdings nicht nur ums bloße Ankommen geht, schiebt der Texaner, der auf seiner offiziellen Internetseite als größte Motivationsquelle die Angst vor dem Verlieren bezeichnet, gleich hinterher: „Ich will nicht nur einfach einen Ironman machen. Ich werde es nicht so angehen wie meine Marathons. Ich will so schnell sein, wie ich kann.”

Armstrongs große sportliche Erfolge der Vergangenheit sind nicht unumstritten: Schon während seiner Zeit als Radprofi und auch nach seinem Rücktritt waren immer wieder Doping-Anschuldigungen gegen den Amerikaner laut geworden. Zuletzt sorgten 2005 die Analysen eingefrorener Blutproben aus dem Jahr 1999 für Diskussionen: In den Proben waren mit Hilfe neuer Nachweisverfahren Spuren von Epo nachgewiesen worden. Da B-Proben fehlten, hatte auch der Radsport-Weltverband (UCI) die Vorwürfe damals jedoch als haltlos zurückgewiesen.”

Ich werde seine weiteren Absichten auf jedenfall verfolgen, da ich denke, dass er absolut keine Chance haben wird  unter  den Top 20 zu finishen.

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11 Kommentare für Lance Armstrong: “Ich will Ironman werden”

Brennr.de | 19. Januar 2009 am 11:46

Ich werde seine weiteren Absichten auf jedenfall verfolgen.
Ich nicht, da ich Doping-Sünder keine Beachtung schenke. Und dass er damals gedopt hat, ist für mich so sicher, wie das Amen in der Kirche. Der Profi-Radsport ist doch eine einzige Lachnummer. Sowas schaue ich mir nicht mehr an.

Benjamin | 19. Januar 2009 am 11:50

Bis jetzt ist er noch nicht überführt worden. Ich kann erst jemanden Verurteilen, wenn dies auch Bestätigt worden ist, vorher ist er unschuldig. Das gleiche ist mit USain Bolt (100m Weltrekord, 200m Weltrekord, 4x100m Staffel Weltrekord) . So lange nichts bewießen ist, sind die unschuldig. Obwohl es schon komisch ist, da gebe ich Dir recht! :mrshine: :daumenhoch:

Hannes | 19. Januar 2009 am 14:28

zunächst noch in durchschnittlichen 2:59:36 Stunden

Immer diese durchschnittlichen Sportler …
Irgendwo muss ich Christian zustimmen – eigentlich ist das Ganze eine Lachnummer. Aber in der Leichtathletik kann man doch auch nicht ernsthaft von besonders anderen Umständen ausgehen. Daher schaue ich mir so etwas trotzdem mal ganz gerne an.

Chris | 20. Januar 2009 am 00:48

durchschnittlich… frechheit!

falls der lance sich vor jahren mal epo reingeworfen haben sollte, hilft ihm das heute beim ironman auch nicht mehr weiter, also kann man sich das schon ansehen.
ich empfinde ja training ja ansich schon als doping. man verschafft sich den nicht trainierenden gegenüber vorteile.

Brennr.de | 20. Januar 2009 am 01:51

Armstrong war damals mit seinem Doping seiner Zeit voraus. Es konnte ihm keiner nachweisen, weil es damals noch nicht bekannt war. Jetzt im Nachhinein gibt der Radsportverband natürlich nicht zu, dass er gedopt hat, da sie eh schon genug Skandale haben. In meinen Augen ist der Fall eindeutig. Und wer seine Gegner betrügt bzw. mit unfairen Mitteln zum Erfolg kommt, dem schenke ich weder jetzt, noch zukünftig Beachtung. Er hat es nicht verdient. Meine Meinung.

Benjamin | 20. Januar 2009 am 08:28

Ich unterstelle niemanden was, solange es nicht bewiesen ist. Welcher Dopingsünder sind seiner Zeit nicht voraus??? Schau doch mal den Michael Phelps an, glaubst Du wirklich der holt 9 Olympische Goldmedalien und erschwimmt sich 8 davon in neuer Weltrekord Zeit? Wenn man gleich alles in Frage stellt, warum gibt es dann den Leistungssport noch? Meiner Meinung nach sollten Sportler, bei denen das Doping nachgewiesen worden ist, nicht nur für 4 Jahre gesperrt werden, sondern Ihr Leben lang. Oder? :devil:

dieErleberin | 20. Januar 2009 am 10:43

“Gibt es im Tri etwa keine Doping-Kontrollen?” war seltsamerweise auch das Erste, was mir angesichts dieser Ankündigung in den Sinn kam. Und damit meine ich nicht, dass seine Leistung in irgendeiner Hinsicht schlecht wäre, selsbt wenn er _garantiert nicht_ dopen würde.
Andersherum: Der Mann hat Hodenkrebs und _darf_ mit ärztlichem Attest Testosteron substituieren, jenes Hormon, das Männer zu Männern macht und bei dem ein höherer Spiegel (entsprechend Geschlechtsnorm) bei Männlein und Weiblein bessere sportliche Leistungen voraussagen lässt. Auch nichts gegen das Überstehen einer solch schweren Krankheit, aber man wird sich ach nochmal fragen dürfen: “Was war zuerst da, das Huhn (die Krankheit) oder das Ei (hohe Testosteron-Zufuhr?” Und dann natürlich: Wem nützt es? :suff:

Benjamin | 20. Januar 2009 am 11:00

Ist ja auch egal. Für den Ironman muss auch ein Lance Armstrong ziemlich hart trainieren. Und ja, es gibt dort auch Kontrollen. Wir werden sehen. :pfeif:

Brennr.de | 20. Januar 2009 am 23:34

Beim Michael Phelps bin ich ebenfalls sehr skeptisch. Schon seltsam, dass er danach sofort seine Karriere beendete. Es ist traurig, dass man sofort von Doping spricht, wenn ein Sportler eine außergewöhnliche Leistung vollbracht hat. Aber leider wird man viel zu oft bestätigt. Auch ein Carl Lewis war gedopt. Aber da man es erst heute nachweisen konnte, interessiert es niemanden mehr. Naja, Hauptsache unser Benjamin dopt nicht.. :jaja:

Jenny | 27. Januar 2009 am 22:07

Sollte Armstrong wieder erwarten gewinnen, wäre das meiner Meinung nach nur ein Beweis dafür, dass er wirklich weiß, wie man sich fit doped. Armstrong hat doch schon immer nachgeholfen.. Finde es auch nicht gut, dass die Medien sein Comeback so publizieren und ihn als Vorbild anpreisen. Menschen die eine Sportart derart in den Dreck ziehen und sich dann noch im Recht sehen sollten meiner Ansicht nach von den Medien gemieden werden. Was ist denn das für ein sportliches Vorbild, wenn man weiß, dass er nur gewinnt, weil er die besten Ärzte und die illegalsten Mittelchen hat.

Maik | 18. Februar 2009 am 01:03

lance, kommt vom triathlon, dass heisst er wird auf jeden fall gut sein. ich finde es nur schade, jemanden zu verurteilen ohne beweise. ich bin selbst schon einmal bzw. stehe bei einigen immer noch unter verdacht mit einem sehr gutem freund gemeinsame sache gemacht zu haben.
wenn ulle so einen biss wie lance gehabt hätte, hätte er die tour noch öfters gewinnen können. aber das ganze geld hat ihn “fett” gemacht.

lg maik

p.s.ich hoffe nur, das die “fans” lance bei der tour fahren lassen, ohne ihm “steine” in den weg zu legen.

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